Konzernkosten und Sonstiges

Unter Konzernkosten und Sonstiges werden Konzernverwaltungskosten für zentrale Konzernfunktionen zusammengefasst, die nicht direkt den Unternehmensbereichen zugeordnet werden können. Dazu gehören beispielsweise die Bereiche Finanzen, Einkauf, Recht, Kommunikation und Personalwesen. Zu den Konzernkosten zählen außerdem die Aufwendungen für zentrale, nicht zugeordnete IT-Funktionen, auch im Zusammenhang mit dem Ausbau und der Harmonisierung von IT-Systemen innerhalb des Merck-Konzerns, sowie bereichsübergreifende Forschungs- und Entwicklungskosten.

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Konzernkosten und Sonstiges

Kennzahlen

Veränderung
in Mio. € 2017 2016 in Mio. € in %
Operatives Ergebnis (EBIT)1 – 445 – 492 47 – 9,5 %
EBITDA1 – 400 – 465 65 – 14,0 %
EBITDA pre1 – 301 – 396 96 – 24,2 %
Business Free Cash Flow1 – 437 – 485 47 – 9,8 %
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Nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) nicht definiert.

Die unter Konzernkosten und Sonstiges ausgewiesenen Verwaltungskosten stiegen im Geschäftsjahr 2017 auf 298 Mio. € (Vorjahr: 276 Mio. €). Die Konzernkosten und Sonstiges zugeordneten Forschungs- und Entwicklungskosten beliefen sich auf 42 Mio. € (Vorjahr: 7 Mio. €) und beinhalteten Aufwendungen für das Innovationszentrum (Management der Ideenfindung), Kosten für den Bereich New Business Builder (Erschließung von Innovationsfeldern und Durchführung von Innovationsprojekten) sowie Kosten für das Global Health Institute, das für die Entwicklung von Gesundheitslösungen in Entwicklungsländern zuständig ist. Diese Sachverhalte sind Initiativen mit Nutzen für das Gesamtunternehmen Merck. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (Saldo) gingen auf – 101 Mio. € (Vorjahr: – 207 Mio. €) zurück, was unter anderem aus einem verbesserten Ergebnis aus Währungskursdifferenzen resultierte. Das Konzernkosten und Sonstiges zuzurechnende operative Ergebnis (EBIT) belief sich auf – 445 Mio. € (Vorjahr: – 492 Mio. €) und das EBITDA auf – 400 Mio. € (Vorjahr: – 465 Mio. €). Bereinigt um Anpassungen ergab sich ein EBITDA pre von – 301 Mio. € (Vorjahr: – 396 Mio. €).

Die Entwicklung des Business Free Cash Flow wurde durch das bessere EBITDA pre positiv beeinflusst, höhere Investitionen führten hingegen zu Mittelabflüssen, die die Kennzahl belasteten. Insgesamt ging der negative Business Free Cash Flow auf – 437 Mio. € (Vorjahr: – 485 Mio. €) zurück.